Heute möchte ich mal auf ein Thema eingehen, das jeden interessieren sollte.
Hier ein Ausschnitt aus DCI-Werbemedien:
Schon oft wurde über die digitale Revolution durch das Internet geschrieben, wirklich sichtbar wurde sie nie. Nun zeigen erste Zeichen eines Wandels, dass sie nicht urknallgleich kommen wird, sondern sich über Generationen hinweg zieht. Umso wichtiger ist es, diese schon jetzt aufmerksam zu beobachten.
Geahnt hat man es schon länger, jetzt bestätigt die aktuelle Computer- und Technik-Analyse (ACTA) des Allens-
bacher Meinungsforschungsinstituts den Trend: Zeitungen und Fernsehen verlieren an Bedeutung, vor allem bei der jungen Bevölkerung. Ein knappes Drittel der 20- bis 29-Jährigen liest keine Zeitung mehr – vor drei Jahren waren noch 21,5 Prozent. Dafür informieren sich immer mehr im Internet über das aktuelle Geschehen: Für 37,7 Prozent der 14- bis 19-Jährigen ist es bereits die wichtigste Informationsquelle.
Fernsehen auf dem Abstellgleis
Eine ähnliche Entwicklung, wenn auch erst zaghaft, zeigt sich beim Fernsehen. Wer heute glaubt, erzieherisch wertvoll zu handeln, weil er dem Junior keinen TV-Anschluss ins Zimmer legt, wird sich in zehn bis fünfzehn Jahren wundern: Fernsehen wird für den Nachwuchs nur noch eine nebengeordnete Rolle spielen. Die heute Jungen werden sich in Zukunft über IPTV und Video on Demand Inhalte aus dem Web holen, die sie wirklich sehen wollen. Die heutige TV-Dauerberieselung bleibt der älteren Generation vorbehalten, die mit dem Fernsehen als Leitmedium aufgewachsen ist.
Konsequenzen für Inhalte und Werbung
Stärker als heute wird es dann darauf ankommen, die Wünsche und Bedürfnisse der Zielgruppe genau zu kennen. Denn wer auswählen kann, was er wann über welchen Kanal konsumiert, wird sich nicht mehr auf halbseidene Kompromisse einlassen. Medienmacher und Werber müssen sich deshalb stärker vernetzen und brauchen neue Medienformen und Werbe-Formate wie das Wide Area Infoboard (WAI) von DCI, die zum flexiblen Medienverhalten künftiger Nutzer passen. Auch wenn die digitale Revolution langsam anläuft, heißt es jetzt handeln. Oder zusehen, wie die nachfolgende Generation einfach abschaltet.
Geht Ihr mit der Zeit? Kommentare wüschenswert.
Euer Admin
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Mittwoch, 14. November 2007
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